#AKTUELL

Shincha- das erste Grün des Frühlings

aus Japan ganz frisch eingetroffen

Übersetzt heisst Shincha “neuer Tee”. (shin = neu, früh)
Er wird aus den ersten feinen Blättern gemacht, die im Frühjahr spriessen. Da er nur leicht getrocknet wird, hat er ein besonders frisches Aroma.

Auch beim Shincha gibt es viele verschiedene Varianten. Je nach Anbauregion und Teepflanzen-Varietät, Beschattung, Dämpfungsgrad und Verarbeitung unterscheiden sich die verschiedenen Sorten auch geschmacklich voneinander.

Wir haben wieder Bio Shincha von Keiko ausgewählt. Der Shincha classic und Yume stammen von der Insel Kyushu.
Dieses Jahr gibt es auch wieder vom Shincha Yakushima von der gleichnamigen Insel südlich von Kyushu . Die Insel gilt seit 1993 als Unesco Welterbe und die Familie Fujiwara baut hier inmitten von üppiger Natur den leicht gedämpften Tee mit sanftem Geschmack an.

Bio Shincha classic besteht in diesem Jahr aus der Varietät Yutaka Midori (“reiches Grün”) und noch zusätzlich Asanoka und ist intensiv gedämpft. (Fukamushi) Die wunderbar grünen Blätter geben einen Aufguss mit süsslich frischem, vollem Geschmack mit spritzig grüner Färbung.

Bio Shincha Yume ist aus der Pflanzenvarietät Yume Kaori ( „Traumaroma“) verarbeitet. Schon die Blätter verströmen einen intensiven frisch-grünen Duft, dann verzaubert beim Trinken der fein-süßliche vielschichtig-aromatische Geschmack. Auch dieser Tee ist intensiv gedämpft.

Bio Shincha Yakushima aus der Pflanzenvarietät Yabukita, sanft gedämpft und mit wenig Hitze verarbeitet mit grasig milder Note.

Der frisch-grüne samtig weiche Geschmack und die angenehme zarte Süsse der Shinchas erfreuen Zunge wie Gaumen auch noch lange nach dem Genuss.

Traditionell wird dieser Tee in einem Kyusu zubereitet, ein Tonkrug mit einem seitlichen Griff und einem integrierten Sieb. So kann der Tee direkt im Krug schwimmen und hat genug Platz, um sein herrliches Aroma zu entfalten. Auch das mehrmalige Übergiessen derselben Teeblätter sind im kleinen Kyusu gut möglich…die Shinchas werden nur mit geringer Wassertemperatur aufgegossen, dafür kann dies bis zu 4mal wiederholt werden.

Wichtig ist einfach, dass Alles aus dem Krüglein ausgeschenkt wird, sonst ziehen die Teeblätter weiter. Für mehrere Personen sind mehrere kleine Schalen oder für eine Person eine grössere Schale als Trinkgefäss da.

Soll der Tee mehreren Personen serviert werden, gießt man in jede Tasse zunächst nur wenig Tee, um die Tassen dann in umgekehrter Reihenfolge weiter aufzufüllen. So wird der Tee in allen Tassen gleich stark. Durch die leichte Schwenkbewegung gewinnt der Tee nach und nach die richtige grüne Farbe…und… auch den letzten “goldenen Tropfen” ausgiessen.

Uns gefällt diese spezielle Zubereitungsart im Kyusu sehr. Das seitliche Halten des kleinen Tonkruges gibt ein schönes Gefühl und der Tee wird darin einfach besser als in einem Tee-Ei oder einem anderen Teesieb.

Die Teeblätter werden nach dem mehrmaligen Aufgiessen wunderbar weich und sind viel zu schade, um einfach entsorgt zu werden…wir geben sie gerne in unser Müesli, in den Salat oder benutzen sie als Gewürz in Reis, Suppen oder Omeletten. Auch in einem Smoothie sind sie eine Bereicherung, und wir nehmen so noch alle guten Inhaltsstoffe auf, die im Blatt stecken…wenn Sie in der Küche keine Verwendung finden, danken Ihnen auch die Pflanzen für den guten Dünger. (leicht unter die Erde graben)

Im Teehus finden Sie eine schöne Auswahl an japanischen Grünteekrüglein und passenden Schalen in verschiedenen Grössen. (Einige Eindrücke erhalten Sie auf der Seite Produkte…Thema Ton)

Shincha Tee

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