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Keiko Tees aus Japan

Keiko Tees wachsen auf der Insel Kyushu in der Teeanbauregion Kagoshima ganz im Süden. Hier können die Teepflanzen unter optimalen Bedingungen gedeihen. Das subtropische Klima begünstigt das Wachsen der Pflanzen. Der nahe gelegene Sakurajima, einer der aktivsten Vulkane Japans, überzieht die Region regelmäßig mit Aschewolken, deren Nährstoffgehalt für besonders fruchtbare Böden sorgt.

Hiroshi Shimodozono war zusammen mit seinem Bruder Yutaka Shimodozono 1992 der erste japanische Teehersteller mit kontrolliert biologischem Anbau nach EU-Standards sowie der erste japanische Exporteur von zertifiziertem Bio-Grüntee.
Angefangen hat Alles mit der Möglichkeit einen stillgelegten, sehr ursprünglich belassenen Teegarten von ca. 10 ha von einem befreundeten Teebauern in Pension und ohne Nachfolger zu erwerben.

Unter der fachkundigen Leitung von Shunichi Matsuzaki wird dieser Teegarten zur „Keiko-Biofarm“ umgestellt. Neben dem eigenen Teeanbau entsteht hier auch ein Teeforschungsbereich mit Schulungsmöglichkeiten für die Teebauern. Eine eigene Sortenauswahl von 14 Teevarietäten, eigene Bioanbau- und Verarbeitungsmethoden sowie eigene Qualitätsstandards entstehen.

Eine Besonderheit ist die aufwendige Beschattung des Tees mit Netzen (Kabuse), welche durch den erzeugten Halbschatten für ähnliche Lichtbedingungen sorgt wie beim Aufwuchs der wilden Teepflanze und so eine ausgewogene Balance an Inhaltsstoffen bewirkt.
Keiko-Tees zeichnen sich außerdem durch eine optimierte Art der Dämpfung aus, welche dazu führt, dass sich die Blattporen weiter öffnen. Das Blattgut zeigt sich nach dem Trocknen allerdings brüchiger und feiner.
Das „highsteamed“( jap. Fukamushi) Verfahren bewirkt die intensiv grüne Farbe und den hohen Extraktgehalt des Teeaufgusses und einen durchgängig gleichmäßigen, weichen Geschmack.

Kabusecha aus der frühen Pflückung
Besonders im zeitigen Frühjahr nach der Winterpause wirken sich die milde Frühjahrssonne und das für das südliche Kagoshima typische Klima günstig auf die Anreicherung mit Aroma- und Wirkstoffen aus. Durch das langsamere Wachstum bei den noch kühleren Temperaturen sind die Teeblätter besonders aromatisch und haben auf Grund des hohen Theaningehalts ein süßlicheres, besonders frischgrünes Aroma.

Tee aus der frühen Pflückung ist daher sehr ergiebig und besonders aromatisch. Es sind gut mehrere Aufgüssse möglich. Ihr charakteristisches „Schatten-Aroma“ nennt man in der Fachsprache „ooika“.

Im Teehus finden Sie einige der wunderbaren Keiko Tees in der 50g Originalverpackung aus der ersten Pflückung im Jahr:

Tenbu Fuka ( Tenbu=“Tanz im Himmel“, „fuka“ heisst tief. )
Dieser Tee ist besonders intensiv gedämpft. Er hat einen schweren süssen Duft und ein überwältigendes Aroma mit langem Nachklang. (Pflückung Mitte April)

Soshun („zeitiger Frühling“)
Durch eine etwas wärmere Trocknung hat er einen wunderbaren reichen, vielschichtigen süssen Duft und einen harmonischen Geschmack. (Pflückung Mitte bis Ende April)

Dan ( =“warm“)
Durch die starke Feuerung beim Trocknen erhält der Dan einen warmen voluminösen Duft und hat einen betörenden samtigen Geschmack. (Frühe 1. Pflückung im April)

Diamond Leaf  (in 100g-Dose)
Nur die zartesten Blätter werden in der zweiten Aprilhälfte gepflückt. Mit einem reichen unvergesslichen Aroma und einem fruchtigen, lieblich-blumigen Duft. (Pflückung 2.Aprilhälfte)

 Tenko ( =“Geschenk des Himmels“)  mit jadegrüner Tasse und auch wie Soshun mit einem „wiederkehrenden Geschmack“ der lange auf der Zunge bleibt. Er verwöhnt mit einem fruchtig-frischen Duft und einem charaktervollen nussigen Geschmack. (Pflückung Ende April)

Kabuse No.1   Mit vollem, lebendigem Aroma und leuchtend grüner delikat- duftender Tasse und leicht herben Noten (erste Maipflückung)

 

Benifuuki
Benifuuki ist eine Teevarietät mit einem hohen Gehalt vom Catechin (EGCG3). Der Geschmack ist sehr von der Zubereitung abhängig  und geht von fein bitter bis zartherb mit einem blumigen Duft, der an Oolong erinnert.
Benifuuki No.1 (1.Pflückung)
Aki Benifuuki (Herbstpflückung) milder im Geschmack und weniger Koffein

 

Teeanbau nach der Kimura Methode
Auf der Keiko-Biofarm ist vor ein paar Jahren in einem neuen Projekt Tee nach der Methode von Akino Kimura angebaut worden. Dabei wird gänzlich auf Düngemittel verzichtet und dadurch die Wurzelbildung des Teestrauches auf natürliche Weise angeregt.

Dieses Experiment wird bis heute fortgesetzt, 2016 konnten die Sträucher dann erstmals beerntet werden. Der Tee wird normal gedämpft – also etwas weniger stark als die meisten Keiko Tees, was zu einer eher hellen Tassenfarbe führt. Doch der Geschmack ist ein harmonisches Erlebnis aus eleganten Aromen und einer süßlich, samtigen Note.

 

Ernte und Verarbeitung
Für die Ernte werden zum Großteil Erntemaschinen  verwendet. Die Maschinen können sehr genau eingestellt werden, so dass nur die obersten besten Blätter abgeerntet werden.

Zudem wird Dank der Maschinen viel Zeit eingespart, der Tee kann binnen weniger Minuten vom Feld in die direkt daneben gelegene Erstverarbeitung gebracht und gedämpft, gerollt, gewalkt und leicht getrocknet werden, um sofort die Fermentation zu unterbinden und einen wirklich frischen Grüntee herzustellen.

Tea-Taster entscheiden dann für jede Produktion neu, in welcher Kombination und in welchem Verhältnis der Rohtee (Aracha) gemischt wird, um später den gewünschten Geschmack zu erreichen. Dazu werden Duft und Farbe der trockenen Blätter und anschließend das Aroma und der Geschmack der frisch aufgebrühten Blätter bewertet. Die jahrelange Erfahrung und eine intensive sensorische Schulung der Taster gewährleisten die verlässlich hohe Qualität der
Keiko Tees.

 

Teezubereitung im Kyusu
Traditionell wird dieser Tee in einem Kyusu zubereitet, einem Tonkrug mit seitlichem Griff und einem integrierten Sieb. So kann der Tee direkt im Krug schwimmen und hat genug Platz, um sein herrliches Aroma zu entfalten. Auch das mehrmalige Übergiessen derselben Teeblätter ist im kleinen Kyusu gut möglich.

Im Teehus finden Sie eine schöne Auswahl an japanischen Grünteekrüglein und passenden Schalen in verschiedenen Grössen.

Die Teeblätter sind nach dem Aufgiessen wunderbar weich und sind viel zu schade, um einfach entsorgt zu werden…wir geben sie gerne in unser Müesli, in den Salat oder benutzen sie als Gewürz in Reis, Suppen oder Omeletten. Auch in einem Smoothie sind sie eine Bereicherung und wir nehmen so noch alle guten Inhaltstoffe auf, die im Blatt stecken…wenn Sie in der Küche keine Verwendung finden, danken Ihnen auch die Pflanzen für den guten Dünger (leicht unter die Erde graben)

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